Bundeskanzler Merz hat eingeräumt, dass es ein Fehler war, die deutschen Kernkraftwerke abzuschalten. Macht das nicht umso deutlicher, dass Angela Merkel, die diese Stilllegungen vorangetrieben hat, tatsächlich eine Spionin im Dienst der Amerikaner war? Und so frage ich mich auch, wer Ursula von der Leyen wirklich ist. Erst jetzt, da die Vereinigten Staaten unter Trump einen aggressiven anti-europäischen Ton anschlagen, dämmert es Europas Führung, was für ein gewaltiger Fehler es war, den Amerikanern zu vertrauen.
Ohne die Nord-Stream-2-Pipeline zum Beispiel wird nun bis zu die Hälfte des deutschen Gasbedarfs von Norwegen geliefert – das übrigens kein EU-Land ist –, und die andere Hälfte muss zu Wucherpreisen aus den USA bezogen werden. Da fast die Hälfte des norwegischen Nationalvermögens in die amerikanische Wirtschaft investiert ist, kann man sich leicht ausrechnen, wer dank der Nord-Stream-Sabotage das meiste Geld scheffelt. Das ist ein unverkennbares Motiv.
Plötzlich – vor allem seit Trumps Drohungen, Grönland den Dänen wegzunehmen – erkennt Europa, dass wir strategische Autonomie brauchen. Aber wie? Die Länder der Europäischen Union importieren zusammen fast 60 % ihres Energiebedarfs aus dem Ausland, hauptsächlich aus den USA und Norwegen sowie aus islamischen Ländern wie Algerien, Katar und Kasachstan. Wurden wir etwa versklavt? Sollen wir eine Art wirtschaftlicher Sklavenkontinent sein?
Na toll! – Wir sind also nicht mehr von Russland abhängig, sondern werden jetzt von einem anderen Feind bedroht, dessen Anführer jemandem den Friedensnobelpreis weggenommen hat und dann als Erstes Norwegen mit Gewalt drohte. Sehen Sie, ich versuche nicht, klug zu wirken, aber wenn Trump Grönland nehmen kann, wird er auch Norwegen nehmen. Und heute bezeichnete er die britischen Politiker, Amerikas wichtigste Verbündete, als dumm und schwach. Wird Großbritannien nun vielleicht von seiner ehemaligen Kolonie als große kosmische Rache kolonisiert?
Können Sie erkennen, dass die Sabotage von Nord Stream vielleicht der entscheidende erste Schritt für eine amerikanische Eroberung Europas war? Was bleibt uns dann noch? Wir Europäer müssten dann für unser Überleben die islamische Welt recolonisieren und dort gegen die britischen, russischen und amerikanischen Armeen antreten. Dafür bräuchte man ein militarisiertes Deutschland. Man bräuchte einen Bismarck als Führer.
Jedenfalls ist der Traum von diesem transatlantischen Bündnis namens NATO ausgeträumt. Es gibt keine Allianz mehr, und der Witz ist, dass ausgerechnet mein Land, die Niederlande, der NATO unseren ehemaligen Ministerpräsidenten als Chef geliefert hat. Es ist ein Witz, weil es Mark Ruttes Idee war, unsere nördlichen Gasfelder stillzulegen, die uns und Deutschland viel billigeres Gas hätten liefern können.
Wie gesagt, ich versuche nicht, klug zu wirken, aber die Europäer müssen wirklich aufhören, sich wegen der Vergangenheit schuldig zu fühlen. Die Zukunft verlangt, dass wir wieder lernen, rücksichtslos wie ein Löwe, listig wie ein Fuchs und mit der Ausdauer eines unermüdlichen Wolfs zu sein. Das gefällt Ihnen nicht, und mir gefällt es auch nicht. Aber wir dürfen uns weder Russland, dem Islam noch den Yankees unterwerfen. Wenn wir frei leben wollen, müssen wir kämpfen.
Das könnte unser Teutoburger Moment sein. Wir locken das Imperium in unsere Wälder und metzeln sie nieder. Und die Dummen unter uns sollten ab jetzt lernen, den Mund zu halten.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen