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Posts mit dem Label "Politik" werden angezeigt.

Feiere den europäischen Frühling

Es ist Zeit zu entscheiden wofür wir stehen Als Teenager war ich ein Sozialist, aber als Erwachsener erwies ich mich als Reaktionär. Was ist schiefgelaufen? Nun, ich bin müde geworden an der Seitenlinie stehen zu bleiben, während Wellen von Millionen von Einwanderern seit über einem halben Jahrhundert jedes Jahr auf Europas Küsten prallen. Die Politik des großen Austausches hat alle andere Politik überflüssig gemacht. Es hat keinen Sinn mehr über Politik zu diskutieren, wenn es kein Land mehr gibt um zu regieren. Europa ist zur Hölle gegangen. Unabhängig davon will eine progressive Bewegung uns glauben lassen, dass wir einfach wieder einschlafen sollten und aufhören müssten uns über unsere Zukunft Sorgen zu machen. Wir sollten der Rechtsstaatlichkeit vertrauen, sagen sie. Und außerdem haben wir es dank Immigranten noch nie so gutgehabt. Der Rechtsstaatlichkeit vertrauen Nun vertraue ich auf unsere Rechtsstaatlichkeit, aber ich bin nicht davon überzeugt, dass Vertrauen allein als G...

Ur-Vorurteile frustrieren die Integrationsdebatte

In vielen westlichen Ländern bleiben in den Integrationsdebatten, die da stattfinden, einige ‘Ur’-Vorurteile systematisch unausgesprochen. Das erste ist, dass Vorurteile, die wir gegen andere haben, nur auf äußerlichen Unterschieden zwischen Menschen beruhen. Wir würden Menschen wegen einer anderen Hautfarbe, Abstammung, oder eines anderen Akzents diskriminieren. Das ist aber ein Trugschluss, weil die meisten Vorurteile nicht auf Äußerlichkeiten beruhen, sondern auf Verhaltensweisen . Und viele Menschen stützen solche Vorurteile auf eigenen Beobachtungen. Das zweite Vorurteil ist, dass wir beim Wort ‘Vorurteil’ reflexiv an das denken, was weiße Menschen, bzw. Einheimischen, von anderen halten. Was halten die anderen aber von uns? Das dritte ist, dass wir zwar über alle Arten von Vorurteilen sprechen, sondern über diejenigen Vorurteile, die wir gegen uns selbst annehmen, schweigen wir. Haben « wir » wirklich alle zusammen Schuld an der Vergangenheit, und müssen wir deshalb büße...

Nach dem Rückgang: ein Europäisches Reich?

Zusammenfassung des Buches ‘Auf dem Weg ins Imperium’ von Professor David Engels Innerhalb von zwanzig bis dreißig Jahren werden in ganz Europa Bürgerkriege ausbrechen, vergleichbar mit Kriegen, die Spartakus vor dem Rückgang der Republik gegen Rom führte. Das prognostiziert Professor David Engels der Freie Universität Brüssel in einem (wie üblich) unterbelichteten Buch Le Déclin ( Der Rückgang ), dass in 2014 auch auf Deutsch veröffentlicht wurde, mit dem Titel Auf dem Weg ins Imperium . Nach dem brüsselschen Historiker sind die Ähnlichkeiten zwischen dem Zerfall der heutigen Europäischen Union und dem Rückgang der römischen Republik so groß, dass Bürgerkrieg auch bei uns unvermeidbar geworden ist. Länder wie Deutschland und Frankreich werden dann aufhören zu existieren. Stattdessen werden bewaffnete, paramilitärische Gruppen eigene Staaten gründen. Professor Engels erwartet, dass die Zeit der Bürgerkriege erst dann zu Ende kommt, wenn ein Kaiser aufsteht, der das europäische Volk...

Offene Grenzen für den Kapitalismus

Warum multinationale Unternehmen den Nationalstaat dekonstruieren wollen « Sind Kapitalismus und Kommunismus nicht beide damit beschäftigt zu einem Neo-Feudalismus zu konvergieren, geführt und manipuliert von großen, mächtigen Bürokratien, in denen der Mensch seine Menschlichkeit verliert? » —Erich Fromm Seit Jahrhunderten haben nationale Regierungen, oder Nationalstaaten, ein Geschäftsmodell der Besteuerung der Produktivität ihrer Bürger verfolgt, im Austausch für das oft falsche Versprechen von Altersfürsorge und Sozialsicherheit. Traditionsgemäß profitieren solche Rentensuchformen von einem inneren Kreis von herrschenden Familien und ihren reichen Lebensstilen, dem Adel und dem Königtum. Aber heute finden sich die Nationalstaaten und ihre herrschenden Eliten im direkten Wettbewerb mit multinationalen (und supranationalen) Konzernen. Um die privaten Gewinne zu steigern, streben mächtige multinationale Unternehmen nicht nur die Besteuerung von nationalen Regierungen an, sondern beab...

Die Verteidigung Europas

Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Araber, die Wächter Islams, und deren eineinhalb Milliarden von Unterstützern, wissen das ihr Öl irgendwann zur Neige gehen wird. Dann verschwindet auch ihre einzige Einnahmequelle, weil arabische Länder ansonsten nichts herstellen, was die Welt braucht. Um ihre islamische Macht aber auf der internationalen Bühne zu sichern, muss die arabische Führung sich neue Einnahmequellen ausfindig machen. Eine solche Quelle wirft Europa ihn bereitwillig vor die Füße: ein veraltender, wirtschaftlich geschwächter und eingeschlafener Kontinent, bewohnt von naiven Weicheiern. Wenn der Moment jetzt nicht da ist Europa zu erobern, wann dann? Die Flüchtlingskrise Die ganze Welt konnte zusehen, wie Europa wörtlich die Grenzen ihrer Zivilisation nicht gegen die Flüchtlingswelle verteidigen konnte. Voraussichtlich bereitet noch ein weiteres zig Millionen von Migranten sich vor ein besseres Leben zu fordern. Das bedeutete den Untergang des Abendlandes, den Tod seiner Zivi...